Foto: © Klaus Stange, www.avttention.de

Bärfoot - Geführte Naturwanderungen

Die „Waffeltour“ im Bergischen Land.

Ein ganzes Wochenende mit BÄRFOOT in der Bergischen „Wildnis“ verbringen.

"Kann ich das Tarp auch an dem Baum festknoten?" fragt Rebecca den BÄRFOOT-Teamer. "Ja, ich zeige dir den passenden Knoten dafür".

Das Bergische Land ist aus dem historischen Herzogtum Berg hervorgegangen. Der Name leitet sich nicht, wie landläufig weit verbreitet, von der hügeligen Topographie, sondern vom Namen der das Land über Jahrhunderte beherrschenden Grafen und später Herzöge von Berg ab. Sitz der Grafen von Berg war lange das bis heute gut erhaltene Schloss Burg an der Wupper.
Das Bergische Land wird in Nord-Südrichtung von Ruhr und Sieg begrenzt, in Ost-Westrichtung von Sauerland und der Rheinischen Tiefebene. Es zeichnet sich aus durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit bewaldeten Hügeln, Wiesen und Tälern, durch die so gut wie immer ein kleiner Bach fließt. Die einheimischen Bergischen haben vieles von ihrer ländlichen Kultur bewahrt, was heute noch vielfach an der Sprache, dem "Bergischen Platt" und dem Essen, z. B. der "Bergischen Kaffeetafel" oder den "Panneschieven" erkenntlich ist. In Bergischen Gerichten werden häufig Wildkräuter wie Brennessel, Salatrauke, Sauerampfer und Löwenzahn verwendet.
Unmittelbar östlich von Köln gelegen, bietet das Bergische Land die Möglichkeit, von Köln und dem Ruhrgebiet aus auch ohne lange Anreise in die Natur einzutauchen und erste Outdoor Erfahrungen zu machen.

Der erste Lagerplatz ist ortsnah zum Eingewöhnen. Eine Grillhütte am Waldrand.

Rebecca arbeitet in ihrem Berufsalltag als Projektmanagerin in einer Werbeagentur, mehr als 50 Stunden die Woche. In ihrer Freizeit braucht sie einen Ausgleich, der sie fit macht für diesen Alltag.

Durch die Zeit, in der wir leben, entfernen sich viele Menschen durch beruflichen und privaten Stress und die moderne, medial geprägte Lebensart immer weiter von der Natur. BÄRFOOT verschafft diesen Menschen wieder einen Zugang zur Natur.

Die Fähigkeit, in der Natur zurechtzukommen und in ihrem Rhythmus zu leben ist vielen von uns abhandengekommen. Das Potenzial hierfür schlummert tief in uns und will geweckt werden. BÄRFOOT veranstaltet "sanfte" Wanderungen abseits der Zivilisation und abseits der etablierten touristischen Anziehungspunkte. Die Teilnehmer der Touren können individuell entscheiden, wie schnell und intensiv der Kontakt zum Leben in der Natur aufgenommen wird. Hierdurch wird sichergestellt, dass niemand über seine Grenzen hinausgeht, Grenzerfahrungen und ein Kick Abenteuer jedoch möglich sind.

Das Tarp (Tarp: Flexibel aufspannbare Schutzplanen) steht und Rebecca kann ihren Schlafsack auf der Isomatte ausrollen und mit ihrer Tarppartnerin das Tarp für die Nacht einrichten.

"Noch fünf Minuten", hören die Beiden den Teamer rufen. Dies bedeutet die Teilnehmer treffen sich in fünf Minuten zum Abendessen und zur Vorstellungsrunde.

Gekocht wird am selbstentfachten Lagerfeuer. Die Teilnehmer haben selbst "Anzünder" gesammelt, ein kleines Tipi-Feuer installiert und mit einem Streichholz ein wunderbar wärmendes Feuer entfacht. Es folgt eine spannende Vorstellungsrunde mit interessanten Geschichten der Teilnehmer.

Kopflampe auf und eine gute Nacht im Tarp.

Die Sonne geht auf, erste Vögel zwitschern, Rebecca lauscht in den Morgen und fühlt sich frei und entspannt. Sie hat wunderbar geschlafen. Austausch beim Frühstück: Das Kaffeewasser kocht bereits auf dem Feuer - es gibt immer diese entspannten Frühaufsteher, die Feuer und Kaffeewasser für alle machen.

"Ich habe kein Auge zu gemacht - neben meinem Tarp waren Wildschweine" - "das kann nicht sein, es war ein Igel", "es war wunderbar still heute Nacht", "ich habe nichts mitbekommen, ich habe viel geträumt". Die Schlaferlebnisse der ersten Nacht im Tarp sind sehr unterschiedlich, aber wichtig.

Aufbruch ist um 9.00 Uhr mit dem vollständig gepackten Rucksack. Langsam setzt sich die Gruppe in Bewegung, teilweise schweigend, teilweise diskutierend, schauend, hörend, riechend. Der Teamer findet den ersten Futterplatz, die erste Spur, ein Wildkraut, hört einen Vogelruf. Die TeilnehmerInnen stellen Fragen, tasten sich langsam vor mit den Antworten, erhalten Hilfestellung des Teamers, riechen am Wildkraut, probieren es, lernen wie es heißt, zeichnen die Spur ab und bestimmen sie, der Vogelruf ist erkannt.

Rebecca genießt diese langsame Wanderung - einfach Zeit, in sich zu gehen, sich zu spüren und die Umgebung bewusst wahrzunehmen. Und sie freut sich auf die nächste Übernachtung im Tarp.

Besuchen Sie uns auf www.baerfoot.de und lassen Sie sich inspirieren.

BÄRFOOT, Heike Klein

Kontakt:  
Heike Klein, Anne Keimes-Schnepper
51515 Kürten
Tel-Nr.: 0202-51987140
E-Mail: kontakt[a]baerfoot.de
Homepage: www.baerfoot.de