Foto: Deutsche Post DHL Group

Himmlische Zeiten: Das Christkind kommt!

15.12.2017 - 17.12.2017
Veranstaltungsort

Altes Baumwolllager des Industriemuseums Engelskirchen

Engelsplatz 2

51766 Engelskirchen

Zehntausende Kinder in aller Welt wissen ganz genau, dass es das Christkind wirklich gibt. Denn sie erhalten Post aus dem oberbergischen Engelskirchen in der Nähe von Köln. Schon seit 32 Jahren eröffnet dort das Christkind jeden November seine Schreibstube. Die Anschrift lautet: An das Christkind, 51777 Engelskirchen. Wer einen Absender angibt, bekommt auf jeden Fall eine Antwort.

Das ist die Adresse, die nicht nur in der Adventszeit immer wieder mit Kinderhandschrift auf Briefumschläge geschrieben wird – egal, ob in Bielefeld, Madrid oder Bangkok. Sogar aus Taiwan, China, Malaysia, Russland und Serbien trudeln die Briefe beim Christkind ein. Bei dem Himmelswesen, das sich die Kleinen gerne mit blondem Lockenhaar und Flügeln vorstellen, sind alle Wünsche traditionell gut aufgehoben.

Das Christkind ist hoch angesehen bei den Kindern: „An das liebe Christkind“ und „ich hab Dich doll lieb“ beginnen viele kleine Absender ihre himmlische Post an das Christkind. Die achtjährige Angela Li schickt ihre Wunsch-Post sicherheitshalber per Einschreiben aus Taiwan. Dort ist das Christkind besonders beliebt: Sapphine vermutet, dass „es kalt und schneebedeckt in Deutschland“ sein muss und lädt das Christkind in ihre Heimat ein. Ebenfalls eingeladen ist das Christkind vom elfjährigen Daiki - allerdings nach Japan. Aus Malaysia hingegen kommt der Wunsch von Gan Wei nach einem ferngesteuerten Flugzeug. Um die Wichtigkeit zu unterstreichen, hat Chiao Hsu seinen Brief versiegelt.

Auch hierzulande fallen die Wunschzettel der Kinder bunt und vielfältig aus. Die kleine Jule aus Wermelskirchen wünscht sich eine Sternschnuppe, Schlittschuhe und ein Brötchen. Der siebenjährige Timo aus Wuppertal würde sich über Rollschuhe, einen Kran und einen echten Feuerlöscher freuen. Eine Schulklasse mit Kindern aus neun verschiedenen Nationen adressiert unter anderem folgende Wünsche an das Himmelswesen: „Schnell Deutsch lernen, dass die Schule erst um 9 Uhr beginnt, viel Schokolade und ein gutes Leben.“ „Ich wünsche Dir noch schöne Ferien“ schreibt Änni aus Lippstadt und kündigt an, sich rechtzeitig vor Weinachten noch einmal zu melden.

Damit das Christkind neben dem Beantworten von Briefen auch noch Zeit zum Geschenke verteilen findet, hat das Christkind in Engelskirchen ein Dutzend fleißige Helfer: Diese unterstützen es dabei, den vielen Anfragen aus aller Welt gerecht zu werden und jeden Brief zu lesen. Dabei muss zum Teil gerätselt werden, was in den Briefen steht, wenn diese in kyrillischen Buchstaben verfasst sind oder in japanischen Schriftzeichen. Deshalb wird in der extra eingerichteten Stube in Engelskirchen ab November wieder auf Hochtouren gelesen und geschrieben was das Zeug hält.

Jedes Kind, das seinen Wunschzettel bis zum 22. Dezember schickt, erhält pünktlich zur Adventszeit eine Antwort – in einem wunderschönen Weihnachtsbrief mit Sondermarken und –stempel. Das Christkind berichtet darin über seine Arbeit, die Vorbereitungen auf Weihnachten und gibt Basteltipps zum Fest.

Diejenigen, die ihre Post lieber persönlich übergeben und das Christkind endlich einmal kennen lernen wollen, empfängt das Christkind in seinem himmlischen Postamt am 15. Dezember 2017 zwischen 15 Uhr und 18 Uhr und am 16. und 17. Dezember 2017 jeweils zwischen 13 Uhr und 18.30 Uhr auch persönlich. An den drei Tagen können die Kleinen ihren Wunschzettel persönlich in seiner Filiale am Engels-Platz in Engelskirchen abgeben und das Christkind mit all ihren Fragen löchern.

Veranstalter

Deutsche Post

Charles-de-Gaulle-Str. 20

53113 Bonn

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