Wiehltalbahn

Im Triebwagen dem Lokführer über die Schulter schauen oder auf der letzten Bühne des Dampfzugs die Landschaft dahin ziehen lassen: Das ist möglich bei den Ausflugsfahrten auf der denkmalgeschützten Wiehltalbahn im Süden des Oberbergischen.

Gemeinsam mit Gastarbeitern aus Italien bauten unsere oberbergischen Urgroßväter vor mehr als hundert Jahren die fast 30 Kilometer lange Wiehltalbahn von Engelskirchen - Osberghausen nach Waldbröl und Morsbach. Heute betreiben Bürgerinnen und Bürger aus dem Oberbergischen die Bahnstrecke als Tourismus- und Güterbahn - und heißen Gäste aus dem ganzen Umland, regelmäßig aber auch aus den Niederlanden, aus Dänemark und Großbritannien willkommen.

Gebaut wurde die Bahnstrecke zu der Zeit, als die großen Städte wie Wuppertal und Solingen, Köln und Bonn boomten. Gepflastert wurden sie mit bergischer Grauwacke, und die musste den Weg in die Städte finden.

Nach dem Bau der Eisenbahn expandierten die Steinbrüche im Wiehltal, und oberbergische Männer zogen ihren Steinen hinterher und machten aus einzelnen Steinen Straßen und Wege.

Heute fährt der Museumszug über Obstwiesen und durch Dörfer und hält u. a. in Wiehl, Oberwiehl und Bielstein mitten im Ort. Die meisten Fahrten beginnen direkt an der Drehscheibe des Eisenbahnmuseums Dieringhausen, so dass sich die Fahrt mit einem Museumsbesuch optimal verbinden lässt. Eine gemütliche Zugfahrt, Museumsbesuch und ein Eis in der Wiehler Fachwerkaltstadt - einfach ein schöner Tag!

Adresse

Hohler Straße 2
51645 Gummersbach-Dieringhausen

Ansprechpartner

Gerhard Mansel

Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn e.V.

Landwehrstraße 10
51709 Marienheide
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(Bilder: Ulrich Clees)