Burg Berge

Die Burg Berge in Odenthal-Altenberg war der erste befestigte Stammsitz des Adelsgeschlechts der Grafen (später Herzöge) von Berg und damit die Wiege des Bergischen Landes. Die Überreste auf einem steil abfallenden Berghügel am Dhünnufer sind heute als Bodendenkmal geschützt.

Die Burg Berge wurde vermutlich um das Jahr 1060 errichtet. Der später zum Grafen ernannte Adolf I. gab sich ab 1080 den Beinamen "de Berge", der ab 1090 in "de monte" latinisiert wurde. 1133 zogen die Grafen von Berg auf ihre ab 1118 neu angelegte, repräsentativere Anlage Schloss Burg in Burg an der Wupper um.

Nachdem die Grafen in die neue Burg umgewogen waren, diente die alte Burg Berge für eine kurze Zeit den Zisterziensermönchen als Siedlungsplatz.Die Mönche bauten dann im Tal, etwa 500 Meter von der Burg entfernt das Kloster Altenberg.

Es sind heute nur noch wenige Reste der Burg erhalten, die kaum sichtbar und zugewachsen sind. Dabei handelt es sich um alte Bruchsteinmauern, die den Sockel des Hauptwohngebäudes einfassten. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Natur immer mehr zurückerobert.

Dank der langjährigen Arbeit des Vereins Landschaft und Geschichte e.V. und des Verschönerungs- und Kulturverein Altenberg wurde das Interesse an der Burg und an den Grafen von Berg wieder erweckt. Jetzt sind auch Führungen über das Gelände möglich. Informationen über die Termine und Buchungsmöglichkeiten erhalten Sie am i-Punkt in Altenberg. Tel.: 02174-419950 oder im Internet.

Adresse

51519 Odenthal-Altenberg