Schmiedemuseum Oelchenshammer

Der Oelchenshammer ist etwa 200 Jahre alt und legt Zeugnis über die frühindustrielle Eisenverarbeitung ab. Das Bergische Land bot durch Erzvorkommen, Wälder und Wasserläufe ideale Voraussetzungen für die frühe Eisenindustrie. Diese Standortvorteile wurden später durch die nun führende Rolle des Ruhrgebietes, das den Vorteil des Steinkohleabbaus hatte, relativiert. Dementsprechend wurde der Betrieb vieler Hämmer nach und nach unrentabel und mit der Zeit eingestellt. Nicht so der Oelchenshammer. Hier wurde noch bis in die 1940er Jahre produziert. Der Oelchenshammer ist über einen ca. 3 km langen Wanderweg vom Rheinischen Industriemuseum in Engelskirchen verbunden. Sehenswert sind die Schmiedevorführungen, bei denen der Besucher sich ein Bild von den frühindustriellen Arbeitsbedingungen machen kann. Der inzwischen restaurierte Hammer bietet außerdem Räumlichkeiten für Seminare, Geburtstage, Familienfeiern, Firmen- und Vereinsfeiern.


Informationen für Gruppen:

Gruppen können das Museum auf Anfrage besuchen.

Gruppenführungen
Erwachsene 45,-€ zzgl. Eintritt
Heißschmieden 70,- € zzg. Eintritt
Gruppengröße: max. 25 Personen pro Führung
Dauer: ca. 1 Stunde

Kontakt
Tel.: 02234 9921555
info@kulturinfo-rheinland.de

    Für Kinder geeignet

    Kinder können zu besonderen Gelegenheiten oder auf Wunsch beim Schmieden mitwirken

      Preise

      Erwachsene3,00 €
      Ermäßigung2,50 €
      Gruppen, (ab 10 Personen)2,50 €
      Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Zutritt

      Öffnungszeiten

      April-Oktober, Sonntag14:00-18:00
      08.04.-28.10.

      Adresse

      Oelchensweg
      51766 Engelskirchen-Bickenbach

      Ansprechpartner

      Oelchenshammer Rheinisches Industriemuseum

      Engelsplatz 2
      51766 Engelskirchen
      Wasserrad am Oelchenshammer
      Wasserrad innen
      Stausee am Oelchenshammer

      (Bilder: Das Bergische / Maren Pussak)