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Bonte Kerken, der Bergische Dom und noch viel mehr

Auch wenn es in der Region Bergisches Land für die Bauern oft hart war, dem kargen Boden die Nahrung abzuringen. Eine Erleichterung gab es neben der alltäglichen Last des Überlebens: Nach der Reformation im 16. Jahrhundert erlaubten die Grafen von Berg – als die Landesherren – die freie Wahl der Kirchenzugehörigkeit.

Entsprechend vielfältig sind heutzutage auch die Kirchen, die in den beiden Bergischen Kreisen zur Besichtigung einladen. Da sind die kleinen – aber eben typisch bergischen – „Bonten Kerken“, deren bunten Decken- und Wandgemälde faszinieren und der Kirche doch eine gewisse Schlichtheit lassen. Da ist der Altenberger Dom – der Bergische Dom, der wegen seiner Baukunst und wegen des berühmten Fensters viele Besucher anlockt. Auch die Emporen-Basilika in Morsbach ist mit ihrem hohen Kirchtum ein imposantes Bauwerk. Es gibt auch prunkvolle Wallfahrtskirchen wie in Marialinden, kleine Kapellen oder Kreuzwege im katholischen Teil des Bergischen Landes.