In die Höhlenwelt abtauchen

Zu einem Ausflug in das Reich der Trolle, Quarze und Fledermäuse laden die Höhlen im Bergischen ein. Gerade im Sommer sind sie attraktive Ausflugsziele, denn dann ist es unter der Erdoberfläche schön kühl - und gleichzeitig richtig spannend. In Höhlen können Geschichten erzählt werden - von besonderen Felsformen, die die Phantasie anregen, von den Kräften, die das Bergische Land und die Gesteine formten, und natürlich auch von den Fledermäusen und sagenhaften Gestalten.

 

© Guido Wagner

Die längste öffentliche Höhle des Rheinlandes versteckt sich in Ründeroth. Sie ist immerhin 1.071 Meter lang - 270 Meter davon sind begehbar. Die Aggertalhöhle ist auch Ort für Konzerte und kulturelle Aufführungen. 50 Minuten dauert eine Führung - und die endet sonntags mit einem eindrucksvollen musikalischen Ausklang. Im Herbst aber werden diese Höhlen geschlossen. Dann kommen die Fledermäuse, die hier unter Tage den Winter verbringen.

Nur ein paar Meter weiter befindet sich das 2019 entdeckte Windloch, das inzwischen die größte Höhle NRWs ist. Es befindet sich immer noch in der Erforschung und wird auch in absehbarer Zeit nicht für Publikum geöffnet - zu wertvoll sind die geologischen Schätze, die man dort gefunden hat. Aktuelle Informationen sind unter www.akkh.de zu finden.

Ganzjährig geöffnet hat die Wiehler Tropfsteinhöhle. Die Höhle bietet interessante Felsformationen, die die Phantasie der Besucher anregen. Eine romantische Umgebung, die auch von Brautpaaren geschätzt wird - die Tropfsteinhöhle ist offizielles Trauzimmer der Stadt Wiehl.

Im Bergischen gibt es weitere kleine Höhlen, die aber nicht für eine Entdeckungstour ins Innere geeignet sind.

© CC-BY-SA | Claudia Casper

Zwergenhöhle Herrenstrunden

Bergisch Gladbach

© CC-BY-SA | Claudia Casper
© CC-BY-SA | Maren Pussak / Das Bergische

Tropfsteinhöhle Wiehl

Wiehl

© CC-BY-SA | Maren Pussak / Das Bergische

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