Schloss-Stadt im Land der Talsperren

  • 16,84 km lang
  • Rundweg
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: mittel
  • regionaler Wanderweg
  • 4:40 h
  • 16,84 km
  • 290 m
  • 283 m
  • 254 m
  • 376 m
  • 122 m
  • Start: Wanderparkplatz Mühlenweg
  • Ziel: Wanderparkplatz Mühlenweg
Eine Tour des Wasserquintetts: Von Hückeswagen zu den "Fjorden" von Wupper und Bever

Unterhalb des historischen Stadtkerns der Schloss-Stadt Hückeswagen, dem manche den Charme eines „Rothenburgs über der Wupper“ nachsagen, beginnt diese Tour. Auf 14,5 km führt sie an den Ufern des in der 1970er Jahren zur Talsperre aufgestauten Wuppertals entlang und nach einem Abstecher in
die Hückeswagener „Berglande“ zur höher gelegenen Bevertalsperre. Unterwegs laden die bergischen „Fjorde“ der beiden Stauseen dazu ein, faszinierende Vögel zu beobachten oder an einem der ausgewiesenen Bever-Strände ein Bad in den Fluten des ursprünglich zur Wasserregulierung angelegten Stausees zu nehmen.
Vom Parkplatz am Mühlenweg in Hückeswagen gehst Du zur Wuppervorsperre und folgst dem Uferweg nach links. Die Vorsperre wurde 1974 als erster Teil der Wuppertalsperre zwischen Hückeswagen und Radevormwald errichtet. Während sie als Vorstaubecken des Talsperren-Zuflusses bereits 1976 in Betrieb ging, dauerte es bis zur Fertigstellung des Hauptbeckens mit dem Staudamm bei Radevormwald-Krebsöge noch elf Jahre.

Tipp: Besonders reizvoll ist eine Wanderung hier im Herbst, wenn sich die Laubwälder, die bis an den Uferweg heranreichen, bunt verfärben.

Du folgst dem Uferweg, gehst an einer T-Kreuzung rechts bis zur Staumauer der 350.000 Kubikmeter fassenden Wuppervorsperre. Wanderst über das 14,7 Meter hohe Absperrbauwerk und folgst auf der anderen Talseite dem Uferweg nach links. Je nach Wasserstand im Hauptbecken fallen weite Flächen trocken und bieten heimischen Vogelarten wie Flussregenpfeifer und Blesshuhn Brut- und Lebensraum. Auch „Zugereiste“ wie die Kanadagans sind hier zu finden.

Tipp: Mit einem Fernglas lassen sich die Vögel von einer der Brücken am Uferweg gut beobachten.

Folge dem Uferweg mit der Wanderweg-Markierung des Wasserquintetts nach etwa 600 Metern in ein Seitental und biege dann nach ca. 150 Metern links ab. Es geht bergauf in den Weiler Karrenstein, dort an der T-Kreuzung links und auf dem Wirtschaftsweg bald durch eine Senke in den Wald, rechts in einiger Entfernung begleitet vom Zaun einer Weide. An deren Ende hälst Du Dich schräg links, folgst einem Pfad, hälst Dich an einer Gabelung links und siehst bald wieder das Wasser der Talsperre links durch die Bäume. Ein Stück geht es bergauf, dann auf einem Querpfad links hinunter zum Vorbecken der Wuppertalsperre im Wiebachtal, das wegen seiner Au- und Sumpfwälder unter Naturschutz steht.

Folge nun der Markierung „X“ auf dem Uferweg nach rechts in ein Seitental und bergauf bis Oberhombrechen, wo Du auf der Straße nach links wanderst. An der Einmündung mit Schulbushaltestelle unweit einer Windkraftanlage folgst Du der Kreisstraße nach links durch ein Tal und wieder bergauf bis Neuenherweg. Dort biegst Du bei der ersten Gelegenheit rechts ab und biegst vor dem letzten größeren Anwesen links auf einen etwas zugewachsenen Pfad (X) ab. Auf der Höhe wanderst Du im Wäldchen nach rechts, aus dem Wald hinaus und auf der Freifläche an einer Einmündung links über die Kuppe, von der aus rechts im Tal Hückeswagen zu sehen ist. Weiter geht es durch den Weiler Linde, über die Bundesstraße hinüber bis in den Weiler Eckenhausen. Am Ende der Straße rechts und nach ca. 60 Metern links auf einem Pfad (X) hinun- ter zur Bevertalsperre, die in ihrem ältesten Teil bereits 1898 angelegt wurde, um den Wasserstand in Bever und Wupper zu regulieren.

Folge dem Ufer-Weg mit „X28“ und der Markierung des Wasserquintetts nach rechts. Nach etwa 1,3 Kilometern führt der Wanderweg schräg rechts den Berg hinauf. Oben gehst Du an der Kreuzung links bis zum Kreisverkehr in Wefelsen. Unweit von hier befand sich bis in die 1930er Jahre die Staumauer der alten Bevertalsperre, die nach dem Bau des heutigen Staudamms bei Reinshagensbever in den Jahren 1935 bis 1938 überflüssig und später abgebrochen wurde. Die heutige Bevertalsperre fasst mit 23,7 Millionen Kubikmetern rund sieben Mal so viel Wasser wie ihr Vorläufer.

Am Kreisverkehr folgst Du der Straße nach rechts, gehst an der nächsten Einmündung links über den Damm einer Vorsperre und wanderst bis zum Campingplatz. Hier führt der Wanderweg Wanderer ohne Hund nach links über das Campinggelände immer parallel zum Talsperrenufer bis zum Parkplatz der „Zornigen Ameise“ und dort rechts hinauf zur Kreisstraße, auf der es nach links weitergeht (Wanderer mit Hund müssen am Campingplatzeingang rechts hinauf zur Kreisstraße gehen und dieser nach links folgen). Am Beginn einer langen Linkskurve wanderst Du rechts über einen Wirtschaftsweg hinunter nach Hartkopsbever. Dort folgst Du der Wohnstraße bergab und biegst in die zweite Einmündung der Unteren Straße rechts ein.

Am Straßenende geht es links auf einen Fußweg, der Dich oberhalb der zum Rad- und Skaterweg ausgebauten alten Bahntrasse durch den Wald führt. An der Einmündung auf eine Straße wanderst Du nach links und bald links hinunter auf die ehemalige Bahntrasse, der Du nach rechts bis zur neuen Umgehungsstraße von Hückeswagen folgst. Dort geht‘s auf dem Rad-Gehweg nach rechts, am Kreisverkehr vorbei bis zur B 483. Nun einige Meter nach links und Du erreichst am großen Kreisverkehr rechts den Abzweig zum Mühlenweg, auf dem Du zurück zum Ausgangspunkt gelangst.

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Toureigenschaften

  • Baden

  • Einkehrmöglichkeit

  • Gute Anbindung an ÖPNV

  • Rundweg

Anreise & Parken

Anfahrt
Adresse für Ihr Navigationsgerät:
Die Adresse befindet sich gegenüber von Mühlenweg 5, in 42499 Hückeswagen
Parken
Wanderparkplatz Mühlenweg an der Wuppervorsperre

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