© Maren Pussak / Das Bergische

Steinhauerpfad (Streifzug #8)

Auf einen Blick

  • Start: Marktplatz
  • Ziel: Marktplatz
  • leicht
  • 6,24 km
  • 1 Std. 48 Min.
  • 138 m
  • 348 m
  • 227 m

Beste Jahreszeit

Die Grauwacke ist ein besonderer Stein und ein Wahrzeichen von Lindlar. Entdecken Sie den Ursprung.

Vor 390 Millionen Jahren, als das Bergische Land noch an der Küste eines tropischen Meeres lag, ist in Lindlar durch Sandablagerungen und hohen Druck ein Stein entstanden, der den Ort in den vergangenen Jahrhunderten weltweit bekannt gemacht hat. Bis heute wird die Lindlarer Grauwacke am Berg Brungerst abgebaut. Als Bodenplatten findet man den Stein in Dubai ebenso wie in einer Lounge des Frankfurter Flughafens oder hauchdünn geschnitten im Badezimmer der Yacht des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch.

Der neu angelegte "Steinhauerpfad" führt auf den Spuren der Menschen, die den Stein seit Jahrhunderten gewinnen und weiterverarbeiten, aus der Lindlarer Ortsmitte hinauf zu den Steinbrüchen auf dem Brungerst. Dabei sind unterwegs historische Bauten und Denkmäler aus Grauwacke zu entdecken, die von der Kunstfertigkeit Lindlarer Steinmetze zeugen. Auf dem Berg bietet der Steinhauerpfad Einblicke in verlassene Steinbrüche vergangener Jahrhunderte und in heutige Steinbruchbetriebe. Außerdem wird der frühere Lindlarer Bahnhof vorgestellt, zu dem die Steine vom Brungerst über eine ausgeklügelte Bremsbahn transportiert worden sind.

Auf dem 6,2 Kilometer langen Rundweg erfährt der Wanderer nicht nur eine Menge über die Entstehung der Lindlarer Grauwacke, sondern auch über das Leben der Steinhauer, über die Gefahren der Arbeit im Steinbruch und die Gilde, in der sich die Arbeiter schon früh zu einer starken Gemeinschaft zusammengeschlossen haben.

Lindlar ist Etappenort des "Bergischen Panoramasteigs".

Wegbeläge

  • Asphalt (20%)
  • Wanderweg (70%)
  • Pfad (10%)

Wetter

Gut zu wissen

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