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unverDHÜNNt - Was(s)erleben

Die Geheimnisse der Natur entdecken

 

 

Per Pedes die Natur entdecken

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Per pedes die Natur entdecken Im direkten Einzugsgebiet der Großen Dhünn-Talsperre laden zahlreiche Wanderwege zum Entdecken ein. Die Touren haben dabei eines gemeinsam: den Bezug zu Wasser. Denn Dhünn und Eifgenbach sind ein ständiger Begleiter an den Wegen. Daher heißt das Wandergebiet auch „Dhünnhochfläche – Wasserwerk der Region“. Hier erwartet die Besucher eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Landschaft, die durch eine bewegte Topographie, große Waldflächen und offene Wiesen geprägt ist.

Auch die prämierten Fernwanderwege wie der Bergische Panoramasteig und der Bergische Weg verlaufen entlang der Talsperre. Ersterer führt auf einer Gesamtlänge von 246 Kilometern durch die Region. Auf dem Bergischen Weg können Besucher von Essen bis zum Drachenfels wandern. Daneben setzen die vom Bergischen Wanderland entwickelten Streifzüge thematische Schwerpunkte und greifen beispielsweise geschichtliche oder kulturelle Aspekte auf. Vielfältige Informationen zu den Besonderheiten der Natur sowie einzigartige Aussichten auf das Wasser bieten der Vorsperrenweg sowie weitere Routen des Sauerländischen Gebirgsvereins und des Wupperverbands.

Naturschutz - Reichtum an Flora und Fauna

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Rund um die Große Dhünn-Talsperre liegt eine Schutzzone, die für Besucher nicht zugänglich ist. Dieser rund 100 Meter breite Streifen dient dazu, Verunreinigungen zu vermeiden und so die hohe Qualität des Wassers zu schützen und zu bewahren. Daher wird dieser Bereich nur zu betrieblichen und forstwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Er umfasst insgesamt 760 Hektar Wald, der in erster Linie aus Fichten- und Laubbäumen besteht. In dieser ursprünglichen Umgebung entwickeln sich die unterschiedlichsten Pflanzen, wie beispielsweise die Sumpf-Dotterblume, der Englische Ginster, die Gelbe Schwertlilie und die Echte Glockenheide, prächtig. Durch die Unberührtheit der Natur finden hier auch viele Tiere einen idealen Lebensraum. Über 80 Vogelarten brüten an der Großen Dhünn-Talsperre. 20 davon befinden sich auf der Liste der bedrohten Tierarten. Besonders häufig kommt der Haubentaucher vor. Mit Steilufern, Ansitzmöglichkeiten und vielen Kleinfischen als Nahrungsquelle findet der streng geschützte Eisvogel an der Talsperre optimale Voraussetzungen für seine Entwicklung. Mittlerweile wird er daher sogar schon als Wappenvogel des Gewässers bezeichnet. In dieser Umgebung fühlen sich außerdem auch Amphibien wie Ringelnattern, Frösche, Kröten und Eidechsen wohl und viele Libellen und Schmetterlinge flattern durch die Luft. Eine wertvolle Naturlandschaft, die es zu bewahren gilt!

Die Große Dhünn-Talsperre stellt sich vor...

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  • Zweitgrößtes oberirdisches Trinkwasserreservoir der Bundesrepublik Deutschland
  • Erbaut von 1975 bis 1985 – Einweihung am 30. September 1988

Für den Bau der Großen Dhünn-Talsperre mussten Menschen von etwa 22 Hofschaften, Dörfern und Mühlen umgesiedelt werden – die „versunkenen Orte“, wie sie heute genannt werden. Rund 210 Menschen fanden an einem anderen Ort eine neue
Heimat.

  • Staufläche 440 ha, Stauhöhe 53 m
  • 81 Millionen m³ Wasser, davon pro Jahr 42 Millionen m³ für die Trinkwasseraufbereitung
  • Versorgung von etwa 1 Million Menschen in den Städten Wuppertal, Remscheid, Solingen, Leverkusen, Radevormwald, Hückeswagen, Wermelskirchen, Burscheid, Leichlingen und Odenthal sowie im Notfall Düsseldorf

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